Jugendparlament Wilhelmshaven


Aktuelle Meldungen

 

28.05.2011

Ärmel hoch!

Dass sie sich auch mit handwerklichem Geschick für die Interessen der Schüler einsetzen können, wollen die Mitglieder des Jugendparlaments Wilhelmshaven nun unter Beweis stellen. Ziel ist der marode Container beim Bolzplatz des Pumpwerks, dessen Reparatur nun bei der letzten Sitzung am 26. Mai beschlossen wurde.

Verbesserungsbedarf gibt es auch an der Bushaltestelle "Am Wiesenhof" Richtung Voslapp Süd. Zur Entschärfung dieses Gefahrenherdes war Frau Heike Hansemann von den Technischen Betrieben Wilhelmshaven im Jugendparlament zu Gast. Den Vorschlag des Jugendparlaments zur Vergrößerung der Stehfläche für wartende Schüler durch das Zupflastern dortiger Blumenbeete, welche ohnehin bereits aus der Not heraus als Stehfläche zweckentfremdet werden, begrüßte sie.

Ebenfalls von den Technischen Betrieben Wilhelmshaven war Frau Annemarie Hasselhorn zu Gast, und informierte die Parlamentsmitglieder über die Tätigkeiten und Organisation des Winterdienstes in Wilhelmshaven, welcher sich im letzten Winter nicht nur in Wilhelmshaven mit wachsender Kritik konfrontiert sah. Auch die Zuständigkeiten beim Räumen von Schnee und Eis in der kalten Jahreszeit wurden bei dieser Gelegenheit erläutert und es wurde insbesondere auf die oftmals vernachlässigte Winterdienstpflicht von Gehweg- und Straßenanliegern hingewiesen.

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01.05.2011

Street Soccer Contest am 1. Mai


Zwanzig Spieler. Vier Teams. Ein Fußballfeld. Der vom Jugendparlament Wilhelmshaven organisierte Street Soccer Contest am 1. Mai war unumstritten ein denkwürdiges Ereignis. Die vier Teams kämpften um den vom Fußballkreis Wilhelmshaven gestifteten Pokal und um Einkaufsgutscheine von Sport Alter mit einem Wert von insgesamt 300 €. Des Weiteren freuen sich schon alle auf das Spiel des SVW am 14.05. gegen den TSV Havelse, wofür der SVW Freikarten für jeden Teilnehmer zur Verfügung stellte. Schon nach den ersten Spielen konnte man erkennen welches Team die Nase leicht vorne hatte. Das Team um Omar, Jussef, Dahoud, Mohamed und Florian gewann fast jedes Spiel und auch das Finale. Dabei schaffte es Jussef mit unglaublichen 31 Toren sogar noch Torschützenkönig zu werden. Unfallfrei lief das Turnier jedoch auch nicht ab. Ali, Torwart des Team Vier, legte einen so starken Einsatz an den Tag, dass er sich bei der Verteidigung des Tores eines Meniskusriss zufügte. Dafür bekam er vor allen anderen bereits seine Medaille während er mit anhaltendem Beifall vom Platz verabschiedet wurde. Die Siegerehrung fand später auf der großen Bühne neben dem Pumpwerk statt. Wiederholt wurde das Organisationsteam des Jugendparlamentes um Jannek Brauer, Björn Heinisch und Lukas Wike gelobt. Man kann sich also auf das nächste Projekt freuen. Unterstützt wurde das Jugendparlament des Weiteren noch vom Webkraftwerk, IG BCE, DGB, und dem Interessenverein City Nord.


  27.2.2011

Jugendparlament stellt Forderungen an den ÖPNV


Im direkten Gespräch mit dem Betriebsleiter der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft, Frank Rademacher und dem stellvertretendem Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Weerda, konnte das Jugendparlament im Bereich des ÖPNV eine Menge von Anregungen direkt weitergeben.

So war Tilko Feist die Bushaltestelle „Am Wiesenhof“, Richtung ZOB, ein besonderes Anliegen. Hier entstünden regelmäßig für die Schüler gefährliche Verkehrssituationen. Daraus brachte das Jugendparlament die Forderung hervor die Grundfläche der Bushaltestelle zu vergrößern, sodass den Schülern dort mehr Fläche zur Verfügung steht, damit sie den Gefahren der Straße besser entgehen können. So bestünde die Möglichkeit die Haltestelle in Richtung der Grünflächen zu vergrößern. Eine Gefahr seien die, zu der hohen Anzahl an Bussen hinzukommenden, Fahrzeuge der Eltern, welche ihre Kinder dort abholen. Hierzu fordert das Jugendparlament in diesem Bereich ein absolutes Halteverbot und eine Verlängerung der Bushaltespur.

Ein Appel an alle Schüler ist allerdings auch, beim Einsteigen in den Bus, wirklich immer zügig bis zum Ende des Busses durchzugehen, um die Kapazitäten voll auszunutzen und Verspätungen, welche gerade im Schulbusbereich besonders ärgerlich seien, zu vermeiden.

Ein weiteres Anliegen ist dem Jugendparlament aber auch die bedarfsgerechte Anpassung der Tarife. So sieht der Vorsitzende Björn Heinisch eine 60 Minuten Fahrkarte als völlig verfehlt an, wenn eine gesamte Linienstrecke im Höchstfall gerade einmal 30 Minuten beträgt. Die Deckung der eigenen Fixkosten dürfe nicht als Argument gelten, um ein Angebot zu erstellen, welches am Bedarf der Fahrgäste vorbei geht. Bei einer bedarfsgerechten Tarifanpassung könne man schließlich auch die Nachfrage endlich wieder steigern.